Sweat & French Terry

Sweat, French Terry, Nicki und Fleece. Der Unterschied liegt innen: angeraut wärmt, Schlingen auf der Rückseite tragen sich leichter.

Alle vier sind Rundstrick-Stoffe wie Jersey, aber dichter und wärmer. French Terry (Sommersweat) hat auf der Rückseite kleine Schlaufen und eignet sich für die Übergangszeit; klassischer Sweat und Fleece sind auf der Rückseite angeraut und dadurch wärmer und weicher – ideal für Winterpullis und Hoodies.

Für Übergangsjacken und Hoodies nimmst du Sweat, für Sommer-Sweatshirts French Terry. Nicki gehört fachlich in diese Gruppe: gestrickte Ware mit plüschigem Flor auf einer Seite, keine Webware.

Verarbeitung: Wie bei Jersey eine Nadel mit Kugelspitze und eine elastische Naht.

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Häufige Fragen

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen French Terry, Sommersweat, Alpenfleece und Nicki?

French Terry und Sommersweat meinen in der Regel dasselbe: aussen glatt, innen weiche, unangeraute Schlingen. Beim klassischen Winter- oder Kuschelsweat ist die Rückseite angeraut, beim Alpenfleece ist sie ein flauschiger Fleece- oder Teddyflor – beides wärmt deutlich mehr. Nicki ist Maschenware mit kurzem, samtigem Flor; schneide dort alle Teile in derselben Strichrichtung zu, sonst wirken sie unterschiedlich hell. Welche Variante ein Stoff ist und wie schwer er liegt, steht jeweils auf der Produktseite.

Warum wellt sich mein Saum und meine Naht beim Nähen von Sweat?

Das kommt meist vom ungleichen Transport und davon, dass der Nähfuss die Maschenware beim Nähen leicht auszieht: Die untere Lage wird geschoben, die obere bleibt zurück, die Naht wird länger und wellig. Hilfreich sind ein Obertransportfuss, weniger Nähfussdruck, langsameres Tempo, eine Jersey- oder Stretchnadel und ein elastischer Stich. Der Saum wird am schönsten, wenn du die Saumbreite zuerst umschlägst und gut bügelst. Nähe hier mit einem Zickzack-Stich, der ist elastisch oder wenn du hast, nimm deine Covermaschine. Zieh den Stoff dabei nicht nach, sondern stütze ihn nur vorne und hinten. Wellt der Saum trotzdem, bügle vorher einen schmalen Streifen leichte Einlage oder Formband in die Saumzugabe – das hält dauerhaft, anders als wasserlösliche Folie.

Muss ich Sweat vor dem Zuschneiden waschen?

Wasch den Stoff vor dem Zuschneiden einmal so, wie Du das fertige Teil später pflegen wirst – baumwollhaltige Sweatstoffe können im ersten Waschgang eingehen. Rundgestrickte Ware kann sich dabei leicht schräg verziehen: Zieh sie nach dem Waschen in Form und lass sie flach trocknen, bevor Du den Schnitt auflegst. Waschtemperatur, Trocknereignung und Zusammensetzung stehen beim jeweiligen Stoff auf der Produktseite.

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