Viskosejersey

Viskosejersey fällt besonders fliessend und leicht, mit weichem Griff – deutlich weniger stand als Baumwolljersey.

Die Fasern bestehen aus Zellulose aus Holz, die chemisch zu Fasern verarbeitet wird.

Dafür ist er etwas empfindlicher beim Waschen als reiner Baumwolljersey (meist Schonwaschgang, siehe Pflegehinweis auf dem Produkt). Bei uns uni und gemustert, auch als Crepe-Jersey von Fräulein von Julie.

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Häufige Fragen

Viskosejersey rutscht beim Nähen weg – was hilft?

Nimm eine feine Jersey- oder Stretchnadel mit Kugelspitze, reduziere den Nähfussdruck und näh mit schmalem Zickzack oder Elastikstich. Am meisten bringt ein Obertransport- oder Jerseyfuss; bei ganz feinen Qualitäten legst du zusätzlich Seidenpapier oder wasserlösliches Vlies unter die Naht und ziehst es nachher weg. Zuschneiden am besten mit Rollschneider auf der Matte, nicht frei in der Luft mit der Schere.

Läuft Viskosejersey ein?

Viskose nimmt viel Feuchtigkeit auf und kann sich bei der ersten Wäsche verändern – deshalb unbedingt vorwaschen, bevor du zuschneidest. Wasch kühl und schleudere zurückhaltend, trockne liegend statt im Tumbler. Die Pflegeangaben zum konkreten Stoff stehen auf der Produktseite.

Warum hängt der Saum nach ein paar Tagen ungleichmässig?

Fliessende Viskosejerseys geben unter dem eigenen Gewicht nach, vor allem bei Kleidern und schrägen Teilen. Häng das zugeschnittene oder fertig zusammengenähte Teil ein bis zwei Tage auf, bevor du den Saum anzeichnest, und schneide erst dann gerade. Danach schmal umschlagen und mit Zwillingsnadel oder Zickzack fixieren.

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