Jacquard Jersey

Bei Jacquard-Jersey ist das Muster eingestrickt, nicht aufgedruckt. Das macht die Musterseite strukturiert und den Stoff etwas dichter.

Er wird auf der Strickmaschine direkt mit Muster gestrickt und ist dadurch meist etwas schwerer als glatter Jersey. Bei uns unter anderem von Albstoffe/Hamburger Liebe und Stoffonkel.

Verarbeitung: Wie bei jedem Jersey eine Nadel mit Kugelspitze verwenden und die Naht elastisch nähen, damit sie beim Tragen nicht reisst.

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Häufige Fragen

Kann ich beide Seiten verwenden?

Oft ja – bei vielen Jacquards ergibt die Rückseite ein eigenes, meist negativ wirkendes Muster, und du kannst dich entscheiden, welche Seite aussen liegen soll. Leg dich vor dem Zuschneiden fest und markiere die gewählte Seite, damit nicht ein Ärmel verkehrt herum landet. Bei Qualitäten mit längeren Fäden auf der Rückseite ist die klassische Vorderseite meist die robustere Wahl.

Ist Jacquard Jersey dehnbar genug für normale Shirt-Schnitte?

Jacquard Jersey ist durch die Musterbindung in der Regel fester und weniger elastisch als glatter Single-Jersey. Für Schnitte mit viel Bewegungsfreiheit passt das gut, bei eng anliegenden Schnitten solltest du die Dehnbarkeit vorher an der Stoffkante testen und den Schnitt gegebenenfalls eine Nummer weiter wählen. Angaben zur Zusammensetzung findest du auf der Produktseite.

Welche Bündchen passen zu Jacquard Jersey?

Weil Jacquard eher fest ist, wirken schmale, gut dehnbare Bündchen daran am saubersten. Nimm am besten einen Uni-Ton aus dem Muster und teste an einem Reststück, wie sich die beiden Stoffe zusammen verhalten. Ob zu einer bestimmten Ware ein farblich passendes Bündchen bei uns vorhanden ist, fragst du kurz an – Bildschirmfarben weichen von der Realität ab.

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