Futter- & Spezialstoffe

Futterstoffe, Nessel- und Moulurenstoffe. Futterstoff ist glatt und leicht gewebt, damit ein Kleidungsstück beim Anziehen nicht hängen bleibt.

So schiebt sich das fertige Teil leicht über die Unterwäsche, statt sich festzusaugen.

Nesselstoff (Baumwoll-Rohware) eignet sich gut für Nahtproben, bevor du einen teureren Stoff zuschneidest – so siehst du, ob Schnitt und Nahtzugabe passen, ohne das eigentliche Material zu riskieren.

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Häufige Fragen

Welchen Futterstoff nehme ich für eine Jacke, ohne dass ich darin schwitze?

Viskosefutter ist meist angenehmer auf der Haut als reines Polyesterfutter, weil es Feuchtigkeit besser aufnimmt. Polyester ist dafür strapazierfähiger und in der Regel pflegeleichter; welche Faser ein Futter hat, steht auf der Produktseite. Wichtig ist, dass Futter und Oberstoff gleich gepflegt werden können, sonst zieht sich nach der ersten Wäsche eine Lage zusammen.

Muss ich Nessel für ein Probemodell vorwaschen?

Für ein reines Probemodell lassen es die meisten weg, weil roher Nessel durch die Appretur steifer bleibt und sich besser anprobieren lässt. Rechne aber damit, dass Nessel beim ersten Waschen meist spürbar eingeht – wenn aus dem Probeteil doch ein tragbares Stück werden soll, wasch vorher. Wichtig ist, dass du im selben Teil keine unterschiedlich behandelten Lagen kombinierst, sonst verzieht sich das Stück beim Waschen.

Wie viel Futter brauche ich, und schneide ich es nach demselben Schnitt zu?

Das Futter wird meist nach denselben Schnittteilen zugeschnitten wie der Oberstoff, ohne Kragen, Besätze und aufgesetzte Taschen. Plan im Rücken eine kleine Bewegungsfalte ein, sonst spannt das Futter beim Tragen. Wie viele Meter du brauchst, hängt von der Stoffbreite ab – die steht auf der Produktseite, bei schmalerem Futterstoff brauchst du entsprechend mehr.

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